<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" version="2.0">
  <channel>
    <title>Sekante</title>
    <link>https://sek.antville.org/</link>
    <description>schneid' dir ein scherzerl ab</description>
    <language>de</language>
    <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 04:26:12 GMT</pubDate>
    <dc:date>2026-07-20T04:26:12Z</dc:date>
    <dc:language>de</dc:language>
    <item>
      <title>In Niederbayern will ich kein Freiwild sein</title>
      <link>https://sek.antville.org/stories/2117528/</link>
      <description>&lt;p&gt;Jagdszenen aus Niederbayern. Sperriges Thema, unangenehme Zeit und dörfliches Leben: das sind die Ingredienzen aus dem sich für mich alles andere als ein guter Abend im &lt;a href="http://www.volkstheater.at/home/premieren/1010/Jagdszenen+aus+Niederbayern"&gt;Volkstheater&lt;/a&gt; versprach. Doch Martin Sperr hat mit seinem Text die Basis zu einer großartigen Inszenierung  geliefert. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Ensemble war sehr gut. Sie schafften es in Kürze, die Enge eines Dorfes als soziales Netzwerk und Gemeinschaft im ursprünglichen Wortsinn aufzuzeigen. Kaum anzusehen, wie die Tragödie sich abzeichnet, weil Lebensentwürfe der Mainstream-Normvorstellung keinen Platz haben. Obwohl doch alle leicht  oder schwer von diesem Mainstream abweichen. Das Bühnenbild war  hervorragend. Alles erinnerte an die Häuslebauer-Mentalität dieser Dörfer im Umland:  Rigipswände, Heurigen-Garnituren und Steher. Trotzdem alles da, um allen 17 Bildern des Textes gerecht zu werden. Letztlich ist es auch die Straffheit des Texts, ohne Pause vorgetragen, die  den 20. Februar 2012 zu einem mehr als gelungenem Theaterabend machte. &lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 10 Apr 2012 22:49:16 GMT</pubDate>
      <guid>https://sek.antville.org/stories/2117528/</guid>
      <dc:creator>wozzek</dc:creator>
      <dc:date>2012-04-10T22:49:16Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Chatroom – Pubertät mit Computer ist auch nicht besser</title>
      <link>https://sek.antville.org/stories/2117525/</link>
      <description>&lt;p&gt;Am 27. März 2012 war ich wieder einmal in einem Chatroom. Nicht virtuell, sondern real; eigentlich weder virtuell noch real sondern im gleichnamigen Stück von Enda Walsh im &lt;a href="http://www.tdj.at/spielplan/spielplan-20112012/s/chatroom/"&gt;Theater im Zentrum&lt;/a&gt;. Guter Text, erinnert an die eigene Pubertät und ist als Jugendtheater bestens geeignet. Teilweise ist es zum Fremdschämen, teilweise zum Eigenschämen; was habe ich damals gemacht... Doch es ist doch auch anders. Im etwas zu  TV-Monitor-lastigem Bühnenbild gelingt es mit der Berührungslosigkeit der SchauspielderInnen beim Spielen dieses Fehlen der Nähe zwischen Menschen, obwohl sie sich nahe sind, sehr gut zu vermitteln. Unterhaltsam war's, mehr noch als das anschliessende CL-Spiel zwischen Nikosia und Madrid. Empfehlung ist es keine. Und die Erkenntnis des Abends: Pubertät bleibt eine beschissene Zeit.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 10 Apr 2012 22:27:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://sek.antville.org/stories/2117525/</guid>
      <dc:creator>wozzek</dc:creator>
      <dc:date>2012-04-10T22:27:00Z</dc:date>
    </item>
  </channel>
</rss>

